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Hallo, ich bin die Jennie!

​Wenn mich jemand fragt, wie viele Kinder ich habe, wird die Antwort meistens etwas länger.

Biologisch bin ich Mama von zwei wundervollen Kindern. Doch Familie war für mich schon immer mehr als ein biologisches Band. Über die Jahre durfte ich weitere Kinder auf ihrem Weg begleiten, sie beim Großwerden unterstützen und erleben, wie unterschiedlich Menschen sein können.

Heute sind wir eine große Patchworkfamilie mit vielen Geschichten, unterschiedlichen Persönlichkeiten und ganz viel Leben.

Genau dort hat vieles begonnen.

Nicht in einem Seminarraum.

Nicht in einem Lehrbuch.

Sondern mitten im Familienalltag.

Mit Kindern, die die Welt auf ihre eigene Weise wahrnehmen.

Mit Herausforderungen, die uns wachsen ließen.

Und mit der Erkenntnis, dass Menschen sich am besten entwickeln können, wenn sie verstanden werden.

Bindungs- und bedürfnisorientierte Begleitung begleitet mich bereits seit vielen Jahren. Sie wurde zu einer Haltung, die weit über das Familienleben hinausgeht.

Denn am Ende stellen wir immer wieder dieselbe Frage:

Was braucht ein Mensch, um sich sicher zu fühlen, zu wachsen und sein Potenzial zu entfalten?

Diese Frage begleitet mich als Mutter.

Als Beraterin.

Als Personalmanagementökonomin.

Und als neurodivergente Frau.

Denn auch ich wurde erst im Erwachsenenalter mit ADHS diagnostiziert. Vieles, was vorher einfach „anders“ war, ergab plötzlich Sinn.

Heute verbinde ich persönliche Erfahrungen mit fachlichem Wissen, meiner Arbeit mit Familien und meinem Hintergrund im Personalmanagement.

Aus all diesen Erfahrungen entstand gemeinsam mit meinem Mann Tobi die Idee zu Alter Schwede.

Nicht als perfektes Konzept.

Sondern als Herzensprojekt.

Ein Ort, an dem Menschen verstanden werden dürfen.

Ein Ort, an dem Fragen gestellt werden dürfen.

Und ein Ort, an dem wir Wissen, Erfahrungen und Perspektiven miteinander teilen.

Denn wir sind überzeugt:

Menschen brauchen nicht mehr Druck.

Menschen brauchen Bedingungen, unter denen sie wachsen können.

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Von RINGUINE zu Alter Schwede

Viele Menschen kennen mich bereits durch RINGUINE.

Dort stand viele Jahre ein Thema im Mittelpunkt:

Die bindungs- und bedürfnisorientierte Begleitung von Familien.

Ich durfte Familien begleiten, Eltern stärken, Fragen beantworten und gemeinsam nach Wegen suchen, die nicht auf Druck, Strafen oder alte Erziehungsmuster setzen.

Denn bindungs- und bedürfnisorientierte Begleitung bedeutet nicht, Kinder alles entscheiden zu lassen.

Und sie bedeutet auch nicht, Grenzen aufzugeben.

Im Gegenteil.

Kinder brauchen Orientierung.

Kinder brauchen Sicherheit.

Kinder brauchen einen verlässlichen Rahmen.

Doch sie brauchen diesen Rahmen ohne Angst, Beschämung oder Strafen.

Eine Grenze ist wichtig.

Die Frage ist nur, wie wir sie setzen.

Wenn ein Kind mit dem Fahrrad an der Straße nicht anhält, braucht es eine nachvollziehbare Folge.

Vielleicht wird das Fahrrad für den restlichen Weg geschoben.

Nicht als Strafe.

Sondern weil die Entscheidung eine natürliche Konsequenz hat.

Die Folge steht in direktem Zusammenhang mit dem Verhalten.

Genau darin liegt der Unterschied.

Denn Strafen schaffen häufig Distanz.

Verständnis schafft Verbindung.

Diese Haltung begleitet mich bereits seit vielen Jahren.

Und je tiefer wir uns mit Neurodivergenz beschäftigt haben, desto deutlicher wurde:

Die Grundprinzipien sind dieselben.

Auch neurodivergente Menschen brauchen keinen Druck.

Sie brauchen Verständnis.

Sie brauchen Sicherheit.

Sie brauchen Bedingungen, unter denen sie sich entwickeln können.

Ein Kind im Meltdown braucht keine Bewertung.

Es braucht Begleitung.

Denn in diesem Moment kann es weder zuhören noch reflektieren.

Es erlebt Überforderung.

Unsere Aufgabe besteht nicht darin, das Verhalten zu bestrafen.

Unsere Aufgabe besteht darin, den Menschen durch die Situation zu begleiten.

Diese Haltung endet nicht mit dem Kindesalter.

Sie begleitet Menschen ein Leben lang.

Denn auch Erwachsene entfalten ihr Potenzial nicht durch Druck.

Sondern durch passende Bedingungen.

Genau deshalb entstand Alter Schwede.

Aus der Überzeugung heraus, dass Menschen wachsen können, wenn wir aufhören zu fragen:

„Was stimmt mit dir nicht?“

Und stattdessen beginnen zu fragen:

„Was brauchst du, damit es dir gut geht?“

Dieser Gedanke verbindet unsere Familienarbeit, unsere Beratungsangebote und unsere Workshops für Unternehmen, Schulen und Kitas.

Nicht der Mensch ist das Problem.

Oft sind es die Bedingungen.

Und genau dort setzen wir an.

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